MRT Becken

MRT Becken

Beckenschmerzen strahlen oft in andere Körperregionen aus, weshalb sie sich recht schwer lokalisieren lassen. Die Magnetresonanztomografie dient hier als zuverlässiges Diagnoseinstrumentarium für die Beschwerden. Hüfte, Becken und Beckenboden lassen sich mit einer MRT in hoher Auflösung darstellen. Hier finden Sie alle Informationen zur MRT von Becken und Beckenboden.

Offenes MRT Becken Untersuchung

Wichtige Informationen zur Untersuchung der Hüfte und des Beckens im Upright-MRT

  • MRT-Becken-Untersuchung mit freiem Blick aus dem System heraus.
  • MRT von Becken/Hüftgelenke in 30°-Kippung liegend.
  • Untersuchungsdauer: ca. 30 bis 50 min
    • MRT Becken: 45 min
    • MRT Beckenboden: 50 min
  • Begleitpersonen möglich (Einschränkungen bei Kontraindikation bzw. Risiken).



Sprechzeiten:
Mo – Fr 8:00 – 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
069 25781070

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Wann wird eine MRT des Beckens gemacht?

Die Magnetresonanztomografie visualisiert nicht nur das Becken selbst, auch der Beckenboden lässt sich mithilfe einer MRT ohne Strahlenbelastung gut betrachten.

Durchgeführt wird eine Becken-MRT insbesondere bei orthopädischen Fragestellungen – beispielsweise nach Unfällen, bei Verschleißerscheinungen und Fehlhaltungen. Die Arthrose stellt zum Beispiel ein Verdachtsmoment dar, das häufig im Raum steht. Im Upright-MRT können die Ärzte Becken und Beckenboden sogar in unterschiedlichen Funktionsstellungen beurteilen – also auch in denen, in denen die Beschwerden auftreten. Damit kann die visuelle Darstellung bei unklarer Symptomatik wie unspezifischen Rückenschmerzen ebenfalls Aufschluss über die Ursache geben.

Eine kernspintomografische Diagnostik des Hüft- und Beckenbereichs ist auch für die Organe in diesem Bereich sinnvoll, wie beispielsweise für den Enddarm. Die Magnetresonanztomografie erlaubt zudem dynamische Untersuchungen wie die Defäkographie, bei der die Radiologie die Stuhlentleerung untersucht.

Die Becken-MRT dient ebenso der Beurteilung entzündlicher Veränderungen in dem Bereich sowie gutartiger Erkrankungen. Tumore können im Vorfeld einer Operation in ihrer Ausdehnung bestimmt werden.

Patientin bei Becken-MRT

Besonderheiten der Becken-MRT bei Klaustrophobie

Durch seine offene Bauweise eignet sich das Upright-MRT-System, mit dem wir in unserer Praxis in Köln arbeiten, auch für Patienten mit Klaustrophobie gut. Das volloffene System lässt weder ein Engegefühl wie in der herkömmlichen „Röhre“ entstehen noch schränkt es Ihr Blickfeld derart massiv ein. Während der Untersuchungen können Sie sich entspannt Filme ansehen, die auf einem großen Monitor laufen. Der Geräuschpegel des Gerätes ist deutlich leiser als in konventionellen Systemen.

Sofern es keine Kontraindikationen gibt, kann sich sogar eine Begleitperson im MRT-Raum aufhalten. Mit unserem Team stehen Sie während der Becken-MRT über eine Klingel in Kontakt.

Wie läuft eine MRT des Beckens ab?

  1. Wir heißen Sie in unserer Radiologie-Praxis willkommen und erfassen Ihre Daten und Personalien.
  2. In einem persönlichen Gespräch mit einem unserer Radiologen bekommen Sie vor der Untersuchung die Möglichkeit, alle Fragen zur Becken-MRT zu stellen. Dabei erläutert der Arzt Ihnen die Untersuchungsmodalitäten ausführlich.
  3. Die MRT vom Becken wird in der Regel in Schräglage durchgeführt. Wir legen Ihnen dafür eine festinstallierte Spule um die Hüfte und lagern Sie in einer 30-Grad-Kippung nach hinten.
    Bei einer dynamischen Defäkographie-MRT verabreichen wir Ihnen vorab rektal ein Ultraschallgel.
  4. Direkt nach der MRT sieht sich ein Radiologe die Bilder an und erstellt einen Befund.
  5. MRT-Bilder und Befund erläutert er Ihnen danach in einem persönlichen Gespräch.
  6. Die MRT-Scans geben wir Ihnen auf einer CD direkt mit.
  7. Den Befund bekommen Sie in der Regel am selben Tag nach Ihrer Becken-MRT nach Hause geschickt. Außerdem leiten wir Ihre Unterlagen an Ihre behandelnden Ärzte weiter.
MRT Becken mit Spule

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FAQ MRT des Beckens

Für eine MRT des Beckens benötigen wir rund 45 Minuten. Für Dynamische Untersuchungen des Beckenbodens planen wir mit etwa 50 Minuten ein.

Mit kernspintomografischen Untersuchungen des Beckens können viele innere Organe sichtbar gemacht werden, ohne dass sich die Patienten einer Strahlenbelastung oder invasiver Eingriffe aussetzen müssen. Zu den visualisierbaren Organen zählen:

  • Enddarm,
  • Harnblase,
  • Gebärmutter und Eierstöcke bei der Frau.

Das hängt von der jeweiligen Fragestellung ab. Dies klären wir im persönlichen Gespräch mit Ihnen.

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Lendenwirbelsäule

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Offenes MRT Beckenboden Defäkographie Untersuchung

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